Archiv der Kategorie: Hardware

Bildschirm mit 4K Auflösung

4K Monitore für unter 500 Euro

Analysten glauben an einen schnellen und massiven Preisverfall bei Display mit 4K-Auflösung. Damit sollen die hochauflösenden Desktop-Monitore der namhaften Hersteller endlich erschwinglich werden.

Mit dem Knacken der magischen 500 € Grenze werden die UHD Monitore langsam für alle interessant, die bisher auf Grund des hohen Preises vom Kauf eines solchen abgesehen haben. 4K oder UHD ermöglich eine Auflösung von 3840×2160 Pixeln – vier Mal so viel Pixel wie bei der herkömmlichen Full HD Auflösung. Bei Monitoren kommt es dadurch zu einer deutlichen Verbesserung der DPI und damit des Bildes – vor allem bei kleineren Bildschirmdiagonalen.

Wichtig: Hertz-Raten und Anschlüsse

Im Vergleich zum Beginn des Jahres 2014 ist der Preisverfall enorm. So sind vor allem auch Modelle namhafter Hersteller wie Dell, Asus, Samsung oder AOC sehr viel günstiger geworden. Der Samsung U28D590D beispielsweise kostete im Januar 2014 noch weit über 700€ – jetzt ist der günstige 4K Monitore bereits für rund 400 € zu haben. Ähnliches gilt für Modelle des weniger bekannten Herstellers AOC dessen AOC U2868PQU hat einen ähnlichen Preisverfall durchlaufen und ist auch bei rund 450 € angekommen.

Bei diesen günstigeren Modellen muss man allerdings auf ein paar wichtige technische Details achten. Klar – sie haben alle die UHD-Auflösung, aber oft fehlt es an den richtigen Anschlüssen (Display Port 1.2 oder HDMI 2.0). Dadurch ist es oft nicht möglich Bildwiederholungsraten von 60 Hz oder mehr zu schaffen. So kommt das günstigste Modell von Dell (der P2815Q) nur eine Bildwiederholungsrate von 30 Hz – was für Gamer ein absolutes K.O.-Kriterium ist. (Interessantes Modell für Gamer: Acer Predator XB280HK)

Gamer müssen mehr zahlen

Und genau diese Feinheiten machen den 4K Monitor Kauf vor allem für Zocker schwierig. Es muss auf viele Details geachtet werden – z.B. die richtigen Anschlüsse, die Bildwiederholungsrate, die Reaktionszeit sowie das Auftreten von Input-Lag. So sind 60 Hz Übertragungen erst mit der passenden Grafikkarte und Display Port 1.2 möglich. Gamer müssen deshalb zu den teureren Modellen ab 700 € greifen. Wichtiger Hinweis für alle NVIDIA-Grafikkarten-Besitzer – achtet beim Kauf auf die so genannte G-Sync-Funktion. Dies ermöglich eine ruckelfreie und synchrone Übertragung der Daten von der Grafikkarte zum Monitor. Wichtig deshalb vor dem Kauf genau informieren: Lesen Sie Monitor Tests und vergleichen Sie viele Modelle!

Preise werden weiter fallen

Viele namhafte Zeitschriften wie Chip oder Computerbild gehen von einem weiteren Verfall der Preise aus – denn Peripheriegeräte verhalten sich gleich wie Hardware nach kurzer Zeit setzt ein extremer Preissturz ein. Gut für die Käufer – so werden sich die neuen UHD Monitore sicherlich durchsetzen und vor allem schneller verbreiten. Dies sorgt dann wiederum nach größerer Nachfrage auf dem Streaming-Markt sowie Blu-Rays – ein enges Zusammenspiel der Parteien ist notwendig!

 

Kaufberatung All in One Computer 2016/2017

Enger Raum und viel Leistung gepaart mit einem Bildschirm – das gibt es nicht nur in Form eines Laptops sondern auch in Form eines AIO – eines kompakten und rechenstarken All-in-One-Computer. Diese erobern immer mehr deutsche Arbeitsplätze in den Büros und Wohnungen. Und sogar Gaming ist damit inzwischen problemlos möglich.

Man bekommt nicht nur einen Monitor – sondern auch einen Rechner dessen Ausstattung auf Augenhöhe ist mit aktuellen Laptops und Dekstop-PCs. Am bekanntesten sind dabei sicherlich die iMacs von Apple – jedoch gibt es auch Systeme anderer Hersteller wie Asus oder MSI. Aber auch andere Hersteller wie LG oder Lenovo bieten AIO Geräte an. Doch diese eigenen sich auch für mehr als nur arbeiten – auch richtig viel Multimedia ist mit ihnen Möglich.

Die Frage: Was soll es sein?

Wer heute einen neuen PC kauft kann aus den verschiedensten Kategorien wählen – entweder man kauf einen klassischen Desktop-PC mit Monitor oder einen Laptop oder eben All in One Systeme. Ehrlich gesagt bekommt man für einen günstigeren Preis eine deutlich bessere Ausstattung bei Desktop-Rechnern. Allerdings muss man weitere Hardware wie einen Monitor extra kaufen und eigentlich somit auch in den Preis einrechnen. Laptops dagegen sind kleiner, handlicher und haben auch einen Monitor integriert. Sie eigenen sich vor allem für den mobilen Einsatz. Sie sind klein und brauchen wenig Platz. Nachteil ist, dass es sie oft nur bis 18 Zoll gibt – was größere findet man eigentlich nicht.

Eine weitere Möglichkeit ist eine Kombination aus beiden Welten. Ein großer Monitor kombiniert mit der Technik eines Notebooks ergibt einen AIO-PC. Sie sehen aus wie Monitore haben aber ein etwas größere Gehäuse und kräftige Hardware. Sie sind die perfekten Rechner für das Büro, zuHause oder auch Arztpraxen.

Windows oder doch Apple?

Einer der bekanntesten All in One Computer stammt aus dem Hause Apple. Diesen haben nicht nur viele professionelle Anwender auf dem Schreibtisch stehen sondern auch viele private Endkunden. Der iMac von Apple besticht durch eine sehr gute Hardware, ein perfektes Display, ein innovatives Betriebssystem und natürlich ein sehr schickes Design. Di Komponenten des PC sind perfekt aufeinander abgestimmt und erreichen dadurch Höchstleistungen –  das Arbeiten damit mach Spaß. Gamer dagegen sollten eher auf ein Modell mit Windows setzten – auch der Preis der Modelle von Apple ist einfach extrem hoch – da bekommt man Windows All in One PCs schon deutlich günstiger. Vor allem Einsteiger – All in One Computer findet man bei Windows sehr viele – aber auch Gaming-Modelle mit denen man sogar aktuelle Titel spielen kann gibt es sehr viele. Vor allem in Verbindung mit Windows 10 und einem Touch-Screen sind die Modelle sehr spannend.

 Die Außenseiter: Android und Chrome

Neben den beiden bekannten Herstellern von Betriebssystemen auf PCs gibt es auch Geräte von Google und Android auf verschiedener Basis. Es gibt AIO Computer die auf Google Chrome und Modelle die auf Android (kennt man von Tablets und Smartphones) basieren. Diese kann man ebenfalls per Maus und Tastatur bedienen. Allerdings handelt es sich dabei um echte Einsteigergeräte – man kann mit ihnen perfekt Mails schreiben, Surfen oder den Urlaub buchen. Doch wer aufwändige Graifkarbeiten macht oder auch gerne mal Zockt sollte lieber die Finger von diesen Modellen lassen – sie haben dafür einfach nicht genügend Leistung.

Der große Vorteil von AIOs ist und bleibt viel Leistung auf wenig Raum – einige Modelle sind inzwischen auch mit Griffen ausgestattet so kann man sie schnell transportieren. Wer einen kauft sollte sich allerdings genau informieren damit er auch lange Freude an dem Gerät hat. Vor allem Testberichte helfen dabei die besten Modelle zu finden.

Display-Auflösungen – was ist scharf?

Wir wollen es immer schärfer! Unsere Displays erhalten immer mehr DPI oder PPI – der Trend geht ganz klar hin zur Schärfe. Doch was ist das eigentlich? Mit diesem Post wollen wir Licht ins Dunkel bringen.

Was ist eigentlich Schärfe? Schärfe ergibt sich das dem Verhältnis zwischen Display-Auflösung und der Bildschirmdiagonale. Dieses wird PPI oder auch Pixel pro Inch – zu Deutsch: Pixel pro Zoll genannt. Dies gibt für alle Displays – egal ob auf dem Smartphone, Tablet, Monitor oder Fernseher. Nur Beamer sind ein Sonderfall.

Doch wieviel PPI sind nun notwendig? Der Hype entstand zum Release des iPhone 4 durch Apple. Damals hatte Apple das sogenannte Retina-Display eingeführt. Dieses besitzt so viele Pixel, dass sie mit dem Auge nicht mehr erkennbar sind – deswegen auch der Markenname Retina (Netzhaut). Damals waren das 330 PPI – eine Steigerung schaffte das iPhone 6 mit 401 PPI. Die Konkurrenz ist allerdings mit auf diesen Zug aufgesprungen – so hat das LG G3 beispielsweise bei einer Auflösung von 2560×1440 auf einem 5,5 Zoll Display stolze 534 PPI – der Bestwert im Smartphone-Sektor im Moment.

Interessant: Ein TV mit 40 Zoll und Full-HD-Auflösung hat dagegen nur 55 PPI – was allerdings bei hochauflösenden Inhalten und einem gewissen Sehabstand von 3 Metern vollkommen ausreichend ist. Das Smartphone dagegen halten wir direkt vor den Augen – dort wären die DPI viel zu gering.

Aktuell ist die am meisten verbreitete Auflösung Full-HD sprich 1920×1080. Doch der Trend geht in Richtung Ultra HD – sprich 4K oder UHD. Dies ist eine Auflösung von 3840×2160 Pixel. Sprich eine Verdoppelung der Auflösung – was bei gleicher Bildschirmgröße zu einer Vierteilung der Pixel führt. Die Pixel sind also 4x kleiner. Das sind unglaubliche 8 Millionen Pixel bei einem Seitenverhältnis von 16:9 – ein Full-HD Display kommt nur auf knapp 2 Millionen.

Langsam kommen auch erste Produkte wie Fernseher oder Monitore mit dieser Auflösung auf den Markt. Es wird aber sicherlich noch dauern, bis sie sich voll im Markt durchgesetzt haben.